Verfasst von: landsegler | 20/06/2012

10 Jahre Landsegler Manufaktur – Historie 2002 -> 2012

10 Jahre LANDSEGLER MANUFAKTUR – Historie 2002-2012
Die wahre Geschichte!

Ferien auf Rømø 2002:          Auf dem Sønderstrand von Rømø ist eine gut erkennbare Entwicklung zu kleinen Strandseglern zu beobachten. Die Scene der großen Strandsegler dagegen schrumpf sichtbar. Eine blühende Kite Buggy Scene gibt es schon viele Jahre. Bei den Strandseglern erscheint ein kleiner Serienstrandsegler „blokart“. Wir erkennen das Potential – zur Verwendung für Jugend und Familie – und den Bedarf für handliche Landsegler. Wir vermuten eine künftige, frische Belebung der Strandsegelscene gerade mit Hilfe der „Kleinen“.

Idee 2003: Vorhandene Buggies, die in der Kite-Buggy-Scene schon weit verbreitet sind, mit einem Sail Kit ergänzen zu einem kleinen, wendigen, transportgünstigen und preiswerten Landsegler in Edelstahl -> „Sail Buggy“ – Tiny Landsailer  – geeignet für die ganze Familie.

Werkstatt 2003: Wir beschließen, Sail Kits und Sail Buggies in Kleinserien zu fertigen und errichten zunächst ein kleines Werkstattgebäude und statten es mit hohem Kostenaufwand gut mit Maschinen und Werkzeugen aus.

Rømø 2004:    Zwei erste Versionen des Sail Buggy – auf Basis VIKING-Buggy – werden zur Erprobung gesegelt und wecken das Interesse in der Strandsegelscene und auch der Strandsegelschule auf Rømø.

2005:   In Kooperation mit der süddeutschen Firme LIBRE und dem norddeutschen Segelmacher Henning Nickels (OLEU-Flensburg) bauen wir erste Kleinserien an Sail Buggies auf Basis LIBRE-V-max-Buggy, ausgerüstet mit unserem Sail Kit, und außerdem sind dieselben Sail Kits für beliebige Kite-Buggies zur Aufrüstung zum Sail Buggy geeignet.

2005:   Förderung: Wir bauen – auf unsere erheblichen Kosten an Material und Personal! – eine komplette mobile Ausrüstung für die Strandsegelschule Rømø einschließlich eines großen Materialanhängers mit den „Innereien“ und beraten in der Folgezeit unterstützend und allzeit tätig in Sach- und Fachfragen und in Werbeangelegenheiten wie blog-Einrichtung „Strandzustand“, flyer-Druck, etc.
Nach der Anschaffung eines ziemlich teuren Schneidplotters sind wir auch in der Lage alle Segler am Strand mit korrekten Segelnummern – wie sie für Regatten nötig sind – preisgünstig zu versorgen und helfen so mit, den teilweisen Missstand „Nackte Segel bei Regatten“ – besonders bei den kleinen Seglern – endlich zu beheben.

2006:   Die Strandsegelschule wird zunächst unter der Ägide des Vereins RSC Rømø betrieben. Vom RSC-Rømø werden wir mit dem Jahrespokal „Für besondere Verdienste“ geehrt. Durch die Schule vermittelnd hat der Sail Buggy eine permanente Präsenz auf Rømø; das wirkt sich gut  auf das Anwachsen der Klasse Sail Buggy aus. Mit dem Betreiben der Schule und dem Anwachsen der Zahl der Prüflinge mit erworbenen Lizenzen gewinnt der RSC-Rømø auch weitere Mitglieder. Die „kleine“ Strandsegelscene blüht auf.

2009:   Förderung: Wir finanzieren das 1. Sommer Camp und ermöglichen Jugendlichen aus dem Süden das Strandsegeln auf Rømø.  Auch in den nächsten Jahren finanzieren weitere Camps auf Rømø in gemischten Gruppen jüngerer und älterer Generationen.

Idee 2009: Entwicklung spezieller UL-Räder für Sail-Buggies, Kite-Buggies, Segelwagen und UL-Flugzeuge. Entwicklungsziel: Die Räder sollen extrem leicht sein und müssen dennoch extremen Querkräften standhalten.

2010:   Die mobile Segelschule wird zu einem Anerkennungsbeitrag von nur ca. 20% des Marktwertes an den nutzenden Betreiber in seine Eigenverantwortung übergeben. Leider endet damit die Vermittlung von Sail Buggies;  die Schule wird unmittelbar Händler eines anderen Herstellers von Segelwagen.

Für uns unerwartet und überraschend.
Vereinbarungen hatten wir nicht schriftlich.
Enttäuscht müssen wir uns neu orientieren.

2010:   UL- disc wheel – Speichenrad mit Abdeckscheiben. Konstruktion, Musterbau, Erprobung in Rennen und Rekordversuchen auf Strand und Trockensee.

2011:   Die UL-Räder (disc wheel) in den Versionen BEACH und NABX bewähren sich in Einsätzen in NL und USA bei high-speed-Fahrten und Rekordversuchen unter höchsten Belastungen.

2011:   Konstruktion und Bau von wenigen Sonderseglern zu Experimentierzwecken an Chassis und Rigg. Beobachtung der sich nun entwickelnden Mini Yacht Scene nach dem neuen FISLY-Reglement (5.6m-Roop-Rule). Gleichzeitig segeln wir einen LIBRE-Micro als Experimental zu Erprobungszwecken und Untersuchung zu Performancesteigerungen an Rädern, Chassis und Riggvarianten mit dem Ziel einen kleinen, leichten, wendigen, schnellen und transportgünstigen Landsegler für die Klassen MINI YACHT und OPEN Class (RSC-Rømø) sowie als Allroundsegler nutzen zu können.

Ab 2012: Konzentration auf Sonderentwicklungen in Leichtbaustatik. Experimental-Segelwagen und schwerpunktmäßige Fertigung von UL-Rädern in Varianten. Sonderbauten auf Kundenwunsch. Keine Serienfertigung. Angestrebt wird eher eine fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Herstellern von Segelwagen und UL-Flugzeugen.
Die UL-Räder rollen bereits in vielen Ländern: USA, UK, DK, NL, B, F, GER

2012:   Für künftige Vorhaben auf den Gebieten Landsegeln, Wassersegeln und Fliegen entwickeln und bauen wir einen Kombi-Anhänger in Leichtbaustatik – Aufbau und Innereien – als mobilen, flexiblen und Energie-autarken (!) Anhänger: Büro-Werkstatt-Last-Wohnen.

In den letzten 10 Jahren galt und auch künftig soll gelten: Das Engagement der Landsegler Manufaktur zielt – aus Freude an windgetriebenem Sport und den dazu notwendigen Entwicklungen  – auf Förderung der „kleinen“ Strandsegelscene und auf Förderung des Strandsegelsports besonders für Jugendliche und Familien. Ein begleitender ggf. kommerzieller Aspekt  dient lediglich der Reduzierung der hohen Kosten für die Förderung („Zweckbetrieb“).  Gewinne konnten andere erzielen: Buggylieferanten, Materiallieferanten,  Segelmacher und Segellehrer.

Copyright 2012 Landsegler Manufaktur – eingegliedert in: Ing.-Büro Bitz + Röken GbR, Karlsruhe – Dipl.-Ing. (FH) N.A. Röken – Kopien und Weiterverbreitung in anderen Medien, websites,  blogs und Foren außerhalb von facebook und außerhalb unserer eigenen websites und blogs ist  zulässig nur mit schriftlicher Genehmigung der Landsegler Manufaktur!

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Verfasst von: landsegler | 11/06/2012

Bekanntmachung und Klärung

Gemeinsame Bekanntmachung und Klärung von der LANDSEGLER MANUFAKTUR (Lars und Aram):

Seit Ende 2010 – also nun schon in der 2. Saison – und künftig gilt:

Wir fertigen keine Chassis, Segel/Rigg serienmäßig; das wissen die meisten in der Szene auf Rømø oder sie konnten es längst beobachten.  Es werden nur noch Lagerbestandsreste angeboten.  Für Sail Buggy Bestandskunden sind  – wenn überhaupt erforderlich – auch künftig Ersatzteile von uns beziehbar. Chassis und Rigg werden von uns künftig nur in Mustern gebaut als Einzelstücke zu Testzwecken, Untersuchungszwecken und Performancevergleichen. Eben nur als Experimental. Gelegentlich kann auch mal etwas als Einzelstück an einen Kunden – auf Anforderung- abgegeben werden; ebenso würden wir auf Kundenwunsch einzelne Sondersegler nach Kundenbedingungen konstruieren und bauen, und das nach den von Kunden vorgegebenen FISLY-Klassenregeln oder eigenen Klassenvorstellungen (z.B. Open Class). Unsere speziellen technischen Fähigkeiten liegen auf dem Gebiet der Leichtbaustatik sowie in unserer Experimentierfreude an Rigg-Varianten.  

Unser Hauptfocus zielt seit 2 Jahren und auch künftig auf UL-Spezialräderentwicklungen für UL-Flugzeuge, Segelwagen, Segel- Buggies und Kite-Buggies. Die sehr speziellen UL-Räder  zielen auf Verwendungen in Rennen, High-speed-Fahrten und Rekordversuchen (Beach und Trockensee).

Besonders sind wir kein Mitbewerber in der Segelwagenscene und definitiv kein LIBRE-Konkurrent; wir neigen eher dazu, mit LIBRE eine fruchtbare Zusammenarbeit anzustreben.

Verfasst von: landsegler | 02/04/2012

NABX 2012 – VIDEO v. Stephan van Bommel H300

Im Video – ganz aktuell – max. speed von Stephan van Bommel: 124 km/h
(derzeitiger Weltrekord ist: ~ 135 km/h)

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=KgLXySTtH2w

Im Video ist auch Mano Dirix zu sehen.
Beide fahren mit den UL-Rädern von der Landsegler Manufaktur.

Verfasst von: landsegler | 29/03/2012

UL-Räder bewertet

Erfolgreicher Ersteinsatz der Speichenräder am 25.03.2012 auf Rømø.
Die Räder sind jeden Euro wert. Noch nie hatte ich solche Fahreigenschaften und Geschwindigkeíten mit meinen Big Foot Light erreicht. 
Gruß aus Buxtehude, Frank

Verfasst von: landsegler | 29/03/2012

NABX 2012 – Stephan van Bommel

Stephan van Bommel – H300 –  ist für seinen erneuten Versuch den World-Speed-Record zu brechen mit der speziellen NABX-Version der UL-Räder von der Landsegler Manufaktur ausgerüstet.

Hier ein erstes Video im März 2012 auf dem HARPER Dry Lake Bed:
Speed ca. 90 km/h bei nur 5-6 Bft (ca. 45 km/h Wind)
http://www.youtube.com/watch?v=v98EJ3oyFVk&feature=player_embedded

Verfasst von: landsegler | 06/03/2012

UL-Räder im Nasswatt

Foto: Dirk Spliethoff im Nasswatt von St. Peter-Ording

UL-Räder von Landsegler in ihrem Element

Verfasst von: landsegler | 15/02/2012

UL-Rad – Version BEACH

Das Landsegler-UL-Rad 20"/100mm breit

Das UL-Rad (BEACH-Version) am Buggy H300 – Stephan van Bommel

Foto: Stephan van Bommel

 
Verfasst von: landsegler | 30/01/2012

NABX 2012

Stephan van Bommel will einen neuen World-Speedrecord versuchen - NABX 2012

Für den Rekordversuch auf dem Salzsee in Californien – NABX 2012 – wird
Stephan van Bommel mit UL-Rädern von der Landsegler Manufaktur ausgerüstet.

Verfasst von: landsegler | 13/01/2012

UL-Räder Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Vincent Leib – G 1953

Heute hatte ich endlich mal die Gelegenheit, ein paar Runden mit den neuen UL-Rädern von Landsegler.de zu drehen. Ich war in St. Peter Ording, der Strand bot Untergründe von mehrere cm überfluteten Abschnitten, gefluteten / trockenen „Waschbrettabschnitten“ sowie glatten, sehr festen Untergründen. Also eigentlich genau die Verhältnisse, bei denen ich die Räder vorzugsweise einsetzen werde. Vorher hatte ich den Druck an der Tankstelle auf 1,1 bar eingestellt. Ich denke dass ich ruhig höhere Drücke hätte fahren können, jedoch vibrierte es auf den Waschbtrettern auch so schon recht ordentlich.
Bei solchen Verhältnissen liegen zwischen Bigfoots und den UL-Räder Welten, die Räder bieten sehr guten Seitenhalt, auch auf den gefluteten Abschnitten ging der Buggy nie übermäßig quer.
Mit Bigfoots wäre ich da denke ich auch mit einem kleineren Schirm nicht glücklich geworden, ein bis zwei Nummern kleiner hätten es dann bestimmt sein müssen.
Auch auf harten Kreuzkursen lief der Buggy bemerkenswert gut geradeaus.
Die Beschleunigung und die Endgeschwindigkeit, die bereits auf kurzen Strandabschnitten erzielt werden kann, hat mich besonders beeindruckt.

Leider wird der Strand zurzeit von mehreren ziemlich steilen wie tiefen Prielzuläufen durchzogen, vor diesen habe ich dann letztlich auch immer den „Anker“ werfen müssen. Bei 4 Bft. mit einem ca. 8qm großen Hochleister habe ich auf diesen kurzen Abschnitten bereits eine Spitzengeschwindigkeit von 65 Km/h (Waschbrett) / 60 Km/h (überflutete Abschnitte) erzielen können.
Auch die Durchführung aller Regattamanöver war mit den Rädern sehr gut machbar, gerade bei der Vorwindhalse konnte ich sehr weit abfallen, da der Buggy selbst auf nassem Untergrund beim Ausrollen sehr langsam an Fahrt verliert. Die Manöver sind sehr kontrolliert und definiert machbar, da der Buggy in schnellen Kurven kaum ins Rutschen/Schleudern gerät. Auf den trockenen Abschnitten konnte ich dann auch sehr gut Höhe ziehen, da der Buggy kaum Rollwiderstand zu überwinden hatte. Hier hätte ich gerne noch den Seitenhalt im direkten Vergleich zu Bigfoots getestet.

Verfasst von: landsegler | 24/12/2011

vom Weihnachtsmann fuer Rainer

Spulenmagazin

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